Pressemitteilung

24.09.2009 | Jahrestagung des Österreichischen Franchise-Verbandes

Wien, 24. April 2009 – Über 80 Vertreter der österreichischen Franchise-Wirtschaft stellten sich bei der gestrigen Jahrestagung des Österreichischen Franchise-Verbandes (ÖFV) in aktiven Gesprächen und mit engagierten Statements den Herausforderungen der kommenden Jahre. Neben aktuellen Entwicklungen der Franchise-Branche

und zukünftigen Aktivitäten des ÖFV bildeten zwei hochkarätig besetzte Diskussionsrunden über Strategien zur Bewältigung der gegenwärtigen Krisensituation mit Experten aus Wirtschaft, Medien und Sport den Schwerpunkt der Veranstaltung.

Die Erörterung zentraler Fragen für die Zukunft der Franchise-Wirtschaft und die diesbezüglichen Herausforderungen für die Verbandsarbeit standen bei der heurigen Tagung des ÖFV beinahe im Schatten von zwei hochkarätig besetzten Podiumsdiskussionen. Die erste Diskussionsrunde unter der Leitung des langgedienten Medienprofis

Chris Radda, heute Herausgeber des wichtigen Branchenmediums Medianet, widmete sich ganz der schwerwiegenden wirtschaftlichen Krisensituation. Trotz der ernsten gegenwertigen Lage betonten die Diskutanten aber vor allem die Chancen, die jeder Krise inhärent sind.

Die Chancen in der Krise nutzen

Dr. Martin Frank, Ressortleiter Corporate Finance & Public Sector Bank Austria, Mag. Gregor Erasim, Head of Financial Services Eastern Europe Capgemini, Andreas Lampl, Chefredakteur Format und Trend, DI Norbert Schöfberger, Direktor der Personal Systems Group von HP Österreich und KR Konrad Steindl, Abgeordneter zum Nationalrat und Wirtschaftssprecher der ÖVP, warfen einen zwar ungetrübt realistischen, aber doch im Kern positiv gestimmten Blick auf die schwierigen Herausforderungen, die sich Unternehmen angesichts der Wirtschaftskrise stellen.
„Ein Wesenselement jeder Krise ist die Eigenschaft, nicht nur negative Auswirkungen zu haben, sondern auch Anstoß für tiefgreifende Veränderungen zu sein. In der Wirtschaft führt das zwangsläufig zu einschneidenden Strukturreformen. In Krisenzeiten ist es besonders wichtig,

dass sich Unternehmen auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren und auch davor nicht zurückschrecken, unproduktive Unternehmensbereiche outzusourcen“, meinte etwa Gregor Erasim vom weltweit erfolgreich tätigen Strategieberater Capgemini. Die Notwendigkeit von Strukturreformen zur Bewältigung der schwierigen wirtschaftlichen Situation traf in der Diskussion auf breite Zustimmung. Norbert Schöfberger, Mitglied der Österreich-Geschäftsleitung beim weltweit in 170 Ländern erfolgreichen IT-Unternehmen HP, strich heraus, dass unvermeidbare Kosteneinsparungen durch vereinfachte Strukturen auch nach der Wirtschaftrskrise aufrecht bleiben müssen. „Auf der Hand liegt, dass die IT-Branche hierbei eine tragende Rolle spielen wird“, so Schöfberger.

Von Spitzensportlern lernen

Einen weiteren Höhepunkt der Veranstaltung bildete die von Ö3-Sportchef Adi Niederkorn moderierte Diskussion mit dem frisch gekürten Teamchef der U 21-Fußballnationalmannschaft Andreas Herzog und Abfahrtsweltmeister Michael Walchhofer zum Thema „Erfolg im Sport – Erfolg in der Wirtschaft“. Die beiden Sportler waren sich einig, dass die wichtigste Verbindung zwischen Sport und Wirtschaft in einer konsequenten Leistungsorientierung liegt.

Die herrschende Wirtschaftskrise schlägt nach Meinung der beiden Sportikonen im Spitzensport vor allem bei der Sponsorensuche deutlich zu Buche. „In Krisensituationen muss jeder Einzelne vor allem an seine eigenen Stärken glauben, dabei gilt es, die betreffende Situation klar zu analysieren und schlussendlich nur auf den Ratschlag der richtigen Berater zu hören, das ist unumgänglich“, so Andreas Herzog.

Susanne Seifert einstimmig zur neuen Generalsekräterin des ÖFV gewählt

Susanne Seifert wurde im Rahmen der Jahreshauptversammlung des ÖFV einstimmig zur neuen Generalsekräterin gewählt. In dieser Tätigkeit wird sie in einer aktiven Brückenfunktion als ein starkes Bindeglied zwischen den Mitgliedern und dem Vorstand des ÖFV fungieren.

Die Hauptaufgabe der studierten Betriebswirtin wird es sein, die Rolle des ÖFV als schlagkräftige und einflussreiche Interessenvertretung weiter auszubauen und die große Bedeutung der Franchise-Wirtschaft für den Wirtschaftsstandort Österreich in der öffentlichen Wahrnehmung noch stärker zu verankern.

Der Österreichische Franchise Verband

Der Österreichische Franchise-Verband wurde 1986 über Initiative der European Franchise-Federation (EFF) gegründet und ist die zentrale Interessenvertretung und Informationsplattform der österreichischen Franchise-Wirtschaft. Der Verband vertritt in erster Linie Franchise-Systeme, aber auch Unternehmen, die in direktem Kontakt zur Franchise-Wirtschaft stehen. Dazu gehören ausgewählte Berater, aber auch

zur Franchise-Wirtschaft stehen. Dazu gehören ausgewählte Berater, aber auch Rechtsanwälte und Unternehmen, die Franchising fördern. Diesen wird eine Mitgliedschaft als „Förderndes Mitglied“ angeboten. Derzeit zählt der ÖFV rund 140 Mitglieder, darunter so bedeutende Franchise-Systeme wie McDonald‘s, Palmers, Repa Copy, Jones oder die Musikschule Fröhlich.