Partnerschaft auf gleicher Höhe

„Ich bin 29, erfolgreich und selbständig -
            mit einem starken Partner an meiner Seite.“

Was ist ein Master-Franchise-Nehmer?

Definition und Weg zum Master-Franchise-Nehmer

Unterschied Franchise-Nehmer zu Master-Franchise-Nehmer

Die klassische Definition des Franchising, vorausgesetzt, sind nachfolgende Unterschiede zwischen direktem Franchising und Master-Franchising aufgelistet:

  • Im direkten Franchising erhält der Franchise-Nehmer das Recht zur Nutzung eines Know-hows zur Umsetzung eines Betriebstyps in einer regional beschränkten Region.
  • Der Franchise-Nehmer darf keine Sub-Franchisen vergeben.
  • Der Franchise-Nehmer erhält einen fertigen Franchise-Vertrag.
  • Der Franchise-Nehmer muss seinen Betrieb finanzieren.
  • In den meisten Fällen hat der Franchise-Nehmer nur einen Betrieb.
  • Ein Master-Franchise-Nehmer erhält das Recht zur Nutzung eines gesamten Franchise-Systems, für ein gesamtes Land (oder auch eine ganze Region).
  • Der Master-Franchise-Nehmer wird in seinem Land selber zum Franchise-Geber und vergibt Franchisen.
  • Der Master-Franchise-Nehmer verpflichtet sich zur Adaptierung des Franchise-Paketes auf das jeweilige Land und zur Verfügungsstellung der Instrumente an seine Franchise-Nehmer.
  • Der Master-Franchise-Nehmer-Vertrag sieht vor, dass der Franchise-Vertrag vom Master-Franchise-Nehmer auf sein Land adaptiert werden muss.
  • Der Master-Franchise-Nehmer muss den Aufbau des Systems in seinem Land finanzieren.
  • Der Master-Franchise-Nehmer wird meistens dazu verpflichtet selber einen Pilot-Betrieb zu errichten.

Im Master-Franchising wird sozusagen eine Stufe eingeschoben. Der Master-Franchise-Nehmer wird in seinem Land zum Franchise-Geber. Er kann jedoch auf die Instrumente und Dienstleistungen des Master-Franchise-Gebers zurückgreifen.

Wie werde ich Master-Franchise-Nehmer?

Ein Master-Franchise-Nehmer ist also ein Franchise-Partner mit der Funktion, im Ausland das Franchise-System aufzubauen. Der Master-Franchise-Nehmer wird in seinem Land selbst zum Franchise-Geber und vergibt Franchisen.

Wenn Sie diese Art der Selbständigkeit in Betracht ziehen, so sollten Sie sich folgende Fragen stellen, beziehungsweise nachstehende Ratschläge beherzigen:

  • Ist das ausländische System auch für den Österreichischen Markt geeignet?
  • Haben Sie Erfahrung in dieser Branche?
  • Verfügen Sie über Erfahrung der Geschäftsmentalität im Geberland?
  • Sind ausreichende finanzielle Mittel vorhanden?
  • Ziehen Sie einen internationalen Franchise-Anwalt zu Rate!
  • Sprechen Sie mit anderen Master-Partnern, die ein Franchise-System aus dem Ausland schon erfolgreich in Österreich eingeführt haben.
  • Verfügen Sie über die notwendigen Sprachkenntnisse?
Beispiele aus der Vergangenheit haben gezeigt dass nicht jedes System in Österreich genauso erfolgreich ist wie im Heimatland. Es sollte der Bedarf für das Konzept oder die Dienstleistung vorliegen und das System sollte profitabel und leicht zu multiplizieren sein.
Für einen Master-Franchise-Nehmer ist es besonders wichtig die Leistungen des Franchise-Gebers genau zu kennen und vertraglich festzulegen.

Vorsicht ist geboten bei ausländischen Systemen, die hauptsächlich auf der Einstiegsgebühr (in dem Fall meist sehr hoch) aufgebaut sind.
Wenn Sie ein ausländisches Angebot prüfen, sollten Sie sich mit den Begriffen Lizenzsystem, Masterlizenz oder Area developer auseinandersetzen. Alle drei Versionen haben ihre Vor- und Nachteile. Einschlägige Literatur hilft dabei.

Unterstützung bei der Suche nach Systemen finden Sie bei den einschlägigen Franchise-Portalen, die oft auch internationale Systeme anbieten, wie z.B. www.franchiseportal.at oder www.franchise-net.at.

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